© Nakladatelství
KAROLINUM 2020

RSS RSS   facebook


visa visa
maestro maestro

webmaster

VŠECHNY ZDE NABÍZENÉ PUBLIKACE MÁME SKLADEM

košík

VÁŠ NÁKUP


0 POLOŽEK
CENA: 0 VČETNĚ DPH



DETAIL TITULU:

Wer man Gewesen war

Masarykova univerzita nakladatelství 2019

brožovaná80 str.
ISBN 9788021091016

obálka
-10% 220,-
198,-
SKLADEM

Týden co týden slýcháváme ve zprávách o sebevražedných atentátnících. Jinak je však sebevražda tématem, o němž není snadné mluvit, a tak se o něm spíše mlčí. Literární texty, jež jsou předmětem monografie, toto mlčení prolamují. Ukazují, že suicid nemusí být chápán jen jako konec. Naopak může být mnohdy jedinou možností, jíž se člověk zpětně stává sám sebou. Rozbor literárního textu, který se zabývá touto tematikou, odhaluje čtenářům pohnutky vedoucí k suicidu a nastiňuje, jak se literární postavy definitivně potvrzují právě prostřednictvím sebevraždy. Předložená monografie nastiňuje průběh tohoto procesu. Rozbor se blíže zaměřuje na tato díla: Der Fall Franza (Případ Franza) Ingeborg Bachmannové, Wunschloses Unglück (Nežádané neštěstí) Petera Handka, Der Untergeher (Ztroskotanec) Thomase Bernharda.

Der Suizid ist ein Phänomen, das in den Menschen zugleich Staunen als auch Verstummen auslöst. Das Sprechen über die Selbsttötung war und ist ein gesellschaftliches Tabu. Trotz oder gerade deswegen beschäftigte sich immer schon auch die Literatur mit diesem Thema. Das berühmteste Beispiel ist wohl Johann Wolfgang Goethes Die Leiden des jungen Werthers, welches in literarischer und thematischer Hinsicht bis dahin neue Maßstäbe setzte. Die vorliegende Arbeit will anhand von drei Texten herausarbeiten, inwiefern der Suizid als letzter Versuch einer Selbstkonstitution angesehen werden kann. Die konkrete Forschungsfrage lautet: Auf welche Art und Weise wird der Suizid in den untersuchten Texten als Mittel zur Selbstkonstitution beschrieben? Um diese Frage zu beantworten, muss in einem ersten Schritt erst einmal der Suizid-Diskurs in den verschiedenen Wissenschaften skizziert werden. Nachdem diese Zusammenstellung abgeschlossen ist, wird im nächsten Schritt, die Betrachtungsmöglichkeit der Literatur in Hinsicht auf den Suizid skizziert und prägnant vorgestellt.
Danach werden drei Texte untersucht: Ingeborg Bachmanns Der Fall Franza, Peter Handkes Wunschloses Unglück und Thomas Bernhards Der Untergeher. Anhand der Texte soll aufgezeigt werden, wie Selbsttötungen in der Literatur thematisiert werden und zu welchem Zweck das Motiv eingesetzt wird. Außerdem soll herausgearbeitet werden, inwiefern der jeweilige Suizid als Mittel der Selbstkonstitution dient.